Wie Praxis und Wissenschaft das Gewerbe stärken
Erfolgsmodell Bildung – Wenn Unternehmen die Aus- und Weiterbildung als Einheit verstehen, investieren sie unmittelbar in ihre eigene Zukunftsfähigkeit.
Erfolgsmodell Bildung – Wenn Unternehmen die Aus- und Weiterbildung als Einheit verstehen, investieren sie unmittelbar in ihre eigene Zukunftsfähigkeit.
ATTRAKTIVE BERUFSBILDUNG – «Wie kann die Attraktivität der Schweizer BerufsÂbilÂdung sichergestellt werden?» Der NationalÂrat hatte 2024 ein entsprechendes Postulat von Philippe Nantermod (FDP/VS) ĂĽberÂwiesen. Der Bundesrat kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass die duale Berufsbildung attraktiv ist. Sie muss aber gezielt weiterentwickelt werden.
BERUFSBiLDUNG INTERNATIONAL – Eine kanadische Delegation liess sich vom sgv über das Schweizer Berufsbildungssystem informieren. Der angeregte Austausch gab den Gästen aus Kanada einen Einblick in die Besonderheiten der Berufsbildung.
JON FANZUN – «Swico erwartet eine KI-Regulierung, die international anschlussÂfähig, techÂnoÂloÂgieÂneutral und risikobasiert ist», sagt der GeschäftsfĂĽhrer des Verbands der DigitaÂliÂsieÂrungsÂwirtschaft. Gefragt sind weder eine Schweizer Insellösung noch ein weiterer Swiss Finish.
LEHRSTELLEN – Der sgv hat sich mit Sozialpartnern, Kantonen und Bund geeinigt, Lehrstellen erst ab August vor Lehrbeginn aus-zuschreiben und Verträge ein Jahr vorher abzuschliessen. Ziel sind eine faire Vergabe und weniger Druck für Jugendliche und Eltern.
SCHWEIZER BILDUNGSSYSTEM – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv fordert eine Stärkung der Berufsbildungund nimmt vom Bildungsbericht 2026 positiv Kenntnis. Zielsetzung der schulischen und beruflichen Ausbildung muss dabei die Arbeitsmarktfähigkeit sein. Gleichzeitig lehnt der sgv Forderungen nach mehr Ferien für Lernende klar ab.
HĂ–HERE BERUFSBILDUNG – 2025 stand die höhere Berufsbildung im Fokus der BerufsÂbildungsÂpolitik. Die Forderung des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv nach einer besseren Positionierung wurde erfĂĽllt. Am Spitzentreffen Berufsbildungmit Bundesrat Guy Parmelin im November 2025 wurden konkrete Umsetzungsmassnahmen beschlossen.
RICHARD BEGLINGER PREIS – Schaffhauser Ausbildungsbetriebe in der Baubranche setzen in der Lehrlingsausbildung auf Praxis statt Theorie: Mit ihrem Projekt «Lernende bauen Zukunft» fördern und unterstützen sie die berufliche Orientierung und Berufsfindung. Dabei lassen sie ihre Lernenden ein Bauprojekt planen und umsetzen. Dafür wurden sie ausgezeichnet.
FREMDSPRACHEN – Mit den Entscheiden, in mehreren Deutschschweizer Kantonen, das Frühfranzösisch aus dem Lehrplan zu kippen, ist eine neue Sprachendebatte entflammt. Auch auf Stufe Berufsbildung werden verschiedene Massnahmen kontrovers diskutiert.
BERUFSAUSBILDUNG – Rund 70% der Jugendlichen beginnen nach der obliÂgaÂtorischen Schulzeit eine BerufsÂausÂbildung. Die ist nicht nur fĂĽr die Zukunft der Betroffenen von grosser Bedeutung, sondern auch fĂĽr die ausbildenden Betriebe. Gemäss einer Studie der Hochschule fĂĽr BerufsÂbilÂdung EHB ergibt sich bei ĂĽber 70% der Lehrverhältnisse ein Nettonutzen fĂĽr den ausbildenden Betrieb.
HFKG-REVISION – Eine vorgesehene Änderung des Hochschulförderungs- und ‑koordinationsgesetzes (HFKG) soll es Hochschulen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) definitiv erlauben, Bachelorstudiengänge mit Praxisanteil (PiBS) in einem Unternehmen anzubieten. Für den Schweizerischen Gewerbeverband sgv steht diese Gesetzesrevision quer in der Landschaft.
Swissskills 2025 – Fünf Tage voller Leidenschaft, Talent und Emotionen: Der nationale grösste Berufsbildungsevent in Bern hat die Schweiz bewegt und ist weit mehr als Meisterschaften und Erlebniszonen. Er wurde zu Treffpunkt und Begegnungszone für Lernende, Lehrpersonen, Arbeitgebende, Besuchende und Entscheidungsträger aus Bildung, Politik und Wirtschaft.
BERUFSBILDUNG INTERNATIONAL – Berufsbildungsexpertinnen und -experten aus sechs Ländern trafen sich auf Einladung des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv in Bern zu einem regen Austausch – inklusive Besuch im Bundeshaus und an den SwissSkills.
JUGENDURLAUB – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv befĂĽrwortet eine zweite Jugendurlaubswoche. GewerkÂschaftliche Forderungen nach mehr Ferien hingegen lehnt er ab. Eine pauschale Erhöhung der Anzahl Ferienwochen ĂĽber alle dualen AusÂbildungen gefährdet die Lernziele und verteuert die Lehre fĂĽr Lehrbetriebe.
HĂ–HERE BERUFSBILDUNG – Der Ständerat hat den Antrag des BundesÂrates zur Förderung der höheren Berufsbildung einstimmig angeÂnomÂmen. Dieser Entscheid liegt ganz auf der Linie des sgv. Auch bei den TitelÂzusätzen obsiegte der Antrag des Bundesrates. Nun ist der Nationalrat am Zug.
JENNY BRĂśGGER – Die Drogistin stellt eigene Arzneimittel her, berät ihre Kunden, analysiert ihre Beschwerden und empfiehlt ihnen ein geeignetes Produkt aus der Schul- oder KompleÂmenÂtärÂmedizin. Sie zeigt an der ersten Berufsmeisterschaft fĂĽr Drogistinnen und Drogisten in Bern ihr Können und gibt Einblick in ihren vielseitigen Beruf. Zurzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
ANDREA ULLIUS – 12 junge Drogistinnen und Drogisten nehmen zum ersten Mal an den SwissSkills 2025 in Bern teil. Der Geschäftsführer des Schweizerischen Drogistenverbandes über das nationale Berufsschaufenster und ein klares Zeichen für die Zukunft des Berufes.
universitärer politaktivismus – «Mehr gendern, weniger aufmüpfen»: Mit pseudowissenschaftlichen Argumenten sollen Wähler von Rechtsparteien EU-weit wieder auf den richtigen – sprich: linken – Weg gebracht werden. Finanziert mit «Horizon»-Geldern – und vom SBFI.
BUCHTIPP – Nicht weniger als 36 Jahre lang prägte Christine Davatz die Berufsbildungspolitik des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv und die öffentliche Debatte rund um die duale Berufsbildung.
SVDh-AUSBILDUNG – Die kaufmännische Ausbildung in einem Betrieb der Dentalbranche ist nicht nur vielfältig, sondern bietet auch Aufstiegsmöglichkeiten. Der Schweizerische Verband des Dentalhandels bietet hierfür Branchenkundeunterricht an.
Business Campus – Der Weiterbildungsanbieter im Limmattal setzt auf praxisnahe Lehrgänge und direkten Wissenstransfer. Zusammen mit der starken Vernetzung mit den Unternehmen vor Ort ist dies ein Gewinn für Wirtschaft und Standort gleichermassen.
Höhere Berufsbildung – Die duale Berufsbildung wird attraktiver, wenn perspektivenvolle AnschlussÂlösungen vorhanden sind. Mit dem Massnahmenpaket des Bundesrates wird die höhere Berufsbildung gestärkt. KernstĂĽck der Vorlage sind die Titelzusätze «Professional Bachelor» und «Professional Master». Als Erstrat ist der Ständerat am Zug.
ATTRAKTIVITÄT DER BERUFSBILDUNG – Ein Hauptfokus künftiger Massnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Berufsbildung muss bei den Ausbildungsbetrieben und der Schaffung von neuen Lehrstellen liegen. Nur dank des Einbezugs der Betriebe in den Berufsentwicklungsprozess kann das sichergestellt werden.
AHV 2030: Die AHV braucht eine echte Reform, keine neuen Belastungen für die KMU
Kartellgesetz: sgv kritisiert ungenügende Reform der Wettbewerbsbehörden
Unternehmensentlastung: «Bereichsstudien» genügen nicht – es braucht eine Regulierungsbremse
Frischer Wind im Schweizerischen Gewerbeverband: Drei neue Mitglieder im Vorstand
Klares Nein des Gewerbes zur Ernährungsinitiative
KMU brauchen verlässliche Rahmenbedingungen bei der Kreditvergabe