Publiziert am: 22.01.2016

JA zur Schweiz, JA zum Gotthard!

Bei einer Sanierung des Gotthard-Strassentunnels ohne zweite Röhre wird das Tessin auf dem Strassenweg während Jahren vom Rest der Schweiz abgeschnitten. Ein ganzer Landesteil, eine ganze Sprachregion würden isoliert – in der Willensnation Schweiz eine staatspolitische Ungeheuerlichkeit! Viele Schweizer Persönlichkeiten setzen sich für den Zusammenhalt der Schweiz und für ein JA zum Gotthard ein.

Norman Gobbi: «Wir möchten nicht 
nur im Sommer Schweizer sein!»

Vicky Mantegazza: «Eine Frage des 
nationalen Zusammenhalts!»

«Wir möchten nicht nur im Sommer Schweizer zu sein»: So forderten Tessiner 
Studenten im Sommer 1964 in der Berner Altstadt eine sichere Strassenverbindung ins Tessin. Bei der Abstimmung am 28. Februar 2016 über die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels geht es für Norman Gobbi, Regierungspräsident des Kantons Tessin, erneut um ein Ja zum nationalen Zusammenhalt: «Wie sollte mein Kanton verstehen, dass eine technisch vernünftige Sanierungslösung ohne Kapazitätserweiterung abgelehnt und dadurch unser Südkanton vom Rest der Schweiz für Jahre abgetrennt wird? Wir appellieren an die Schweizer Stimmberechtigten: Sagen Sie Ja zum Tessin, Ja zur Schweiz, Ja zum Sanierungstunnel am Gotthard.»

Für Vicky Mantegazza, Präsidentin des Hockey Clubs Lugano, ist ein Ja zum 
Sanierungstunnel am Gotthard eine Frage des nationalen Zusammenhalts: 
«Die Tessiner Mannschaften sind Teil der nationalen Liga. Wir wollen dazugehören. Hängt uns nicht ab», appelliert sie an die Stimmberechtigten. Das fordert auch 
Michel Volet vom Hockey Club Fribourg-Gottéron: «Der Gotthard-Strassentunnel 
darf für Gegnerteams und Fans nicht gesperrt werden. Das Tessin und sein Hockey dürfen nicht vom Rest der Schweiz abgenabelt werden.»

Marco Solari: «Der Gotthard ist 
wichtig für Kultur und Wirtschaft!»

Claudio Sulser: «Der Sport würde darunter leiden!»

Für Ex-Natistürmer Claudio Sulser, der für die Schweizer Nationalmannschaft in 50 Spielen 
13 Tore erzielt hatte und mit dem Zürcher 
Grasshopper-Club vier Mal Schweizer Meister 
wurde, muss sich die Schweiz auf ihre 
Stärken besinnen: «Das Tessin kann nicht über Jahre isoliert bleiben. Die Wirtschaft, der Tourismus und auch der Schweizer
 Sport würden darunter leiden. Wir können 
uns eine solche Situation nicht leisten. 
Bewahren wir die Beziehungen und die 
Mobilität in unserem Land.»

Ein Ja ist wichtig für 
Tourismus, Kultur und 
Wirtschaft, ist Marco Solari, Präsident Filmfestival 
Locarno, überzeugt: 
«Das Filmfestival Locarno empfängt mit Freude die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus allen 
Gebieten der Schweiz. 
Das soll auch künftig 
so sein. Deshalb dürfen 
wir das Tessin nicht 
während Jahren vom Rest 
der Schweiz abkoppeln.»

Bernhard Russi: «Wir müssen verbinden statt trennen!»

Carla Speziali: «Wir wollen 
zur Schweiz gehören»!

Patrizia Pesenti: «Danke für 
Ihr Ja zum Tessin!»

Bernhard Russi, 
Abfahrtsolympiasieger:

«Wir müssen verbinden anstatt trennen. Das macht die Schweiz stark. Es ist keine Lösung, 
das Tessin während Jahren auf dem Strassenweg zu isolieren. 
Ich sage Ja zum Sanierungs­tunnel am Gotthard.»

«Man darf uns doch nicht einfach 
fallen lassen.» Carla Speziali, ehemalige

Bürgermeisterin aus Locarno, hofft,

dass die Tessiner Offenheit gegenüber 
der Schweiz erwidert wird: «Der 
Kanton Tessin begegnet dem 
Rest der Schweiz mit 
grossem Interesse. 
Wir wollen 
zur Schweiz 
dazugehören.»

Die ehemalige SP-Staatsrätin Tessin, Patrizia Pesenti, bittet: 
 «Wir gehören 
zu euch. Das Tessin braucht eine funktionierende Strassenverbindung in die restliche Schweiz. Danke, dass Sie sich fürs Tessin einsetzen. Danke für Ihr Ja zum Sanierungs­tunnel am Gotthard.»

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