Engagement untersteht klaren Regeln
WIEDERAUFBAU DER UKRAINE – Welche Formen des Engagements von Schweizer KMU sind möglich – und welche Nachweise braucht es, damit eine Projektidee seriös geprüft werden kann?
WIEDERAUFBAU DER UKRAINE – Welche Formen des Engagements von Schweizer KMU sind möglich – und welche Nachweise braucht es, damit eine Projektidee seriös geprüft werden kann?
GEOPOLITIK – Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos stand ganz im Zeichen geopolitischer Spannungen und globaler Unsicherheiten. Für Schweizer Unternehmen – insbesondere für KMU – verdichten sich damit die Risiken eines zunehmend unberechenbaren Umfelds. Umso dringlicher wird der Ruf nach stabilen, wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen im Inland.
Freihandel – Immer mehr Staaten setzen auf Abschottung und Industriepolitik. Nun denkt die EU laut über «Made in Europe» nach. Für die Schweiz ist das ein Warnsignal – und ein klarer Auftrag, ihre Freihandelspolitik konsequent weiterzuverfolgen.
Aussenhandel – Der Donnerstagnachmittag in Klosters drehte sich um aussenhandelspolitische Herausforderungen und Chancen. Die Referenten und Diskussionsteilnehmer plädierten für ein diversifiziertes Netz an Freihandelsabkommen. Eine Pro-Kontra-Diskussion zum neuen Vertragspaket mit der EU legte die Gräben innerhalb der Wirtschaft offen.
Ordnung oder Chaos? – Leben wir aussenpolitisch in der Zeit der Monster? Professor Christoph Frei von der Universität St. Gallen meinte: «Es wäre vermessen zu sagen, es sei derzeit alles schlecht.»
AUSSENHANDEL – Das Handelsabkommen Schweiz–Mercosur erleichtert auch den KMU den Zugang zu Südamerika durch Zollabbau und klare Regeln. Industriegüter und Dienstleistungen profitieren, während sensible Agrarprodukte geschützt bleiben. Damit stärkt die Schweiz ihre Handelsdiversifizierung in unsicheren Zeiten.
TECHNOLOGIE – Die Schweiz verfügt über ein dichtes Netz an Freihandelsabkommen, deren Vorteile für KMU jedoch schwer zugänglich und oft unübersichtlich sind. Ein KI-basiertes Tool könnte Abhilfe schaffen– dafür setzt sich der sgv ein.
REGULIERUNGEN – Mit dem InvesÂtiÂtionsÂprĂĽfgesetz (IPG) will der Bund angeblich die nationale Sicherheit stärken. Doch in Wahrheit droht mit dem Gesetz ein Papiertiger, der den WirtÂschaftsÂstandort Schweiz schwächt, Investoren vergrault und KMU mit zusätzlichen HĂĽrden belastet.
SAMMELKLAGEN – Der Nationalrat ist in der FrĂĽhÂjahresÂsession nicht auf die Vorlage des Bundesrates zu den Sammelklagen eingetreten. Nun hat der Ständerat in der laufenden Herbstsession ebenfalls Nichteintreten beschlossen. Damit ist das Thema vorderhand vom Tisch – auch dank des erfolgreichen Widerstands des sgv und seiner Mitglieder.
ZĂ–LLE – Statt angesichts des «ZollÂhammers» zu jammern, schlägt der Gewerbeverband ein RevitaÂliÂsierungsÂprogramm mit drei Säulen vor: Die Verschlankung des Staates, eine Steigerung der Produktivität und die Diversifizierung des Aussenhandels bringen die Schweiz und ihre WirtÂschaft langfristig wieder auf Kurs.
VERZOLLUNG – Mit dem neuen Zollsystem PASSAR löst das Bundesamt fĂĽr Zoll und GrenzÂsicherÂheit (BAZG) das in die Jahre gekommene e-dec-System schrittweise ab. Das neue System bringt insbesondere den KMU mehrere Vorteile bei Import und Export.
TAIWAN – Die Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zur EU noch unklar, vom zweitwichtigsten Handelspartner USA mit immer neuen Handelsbarrieren konfrontiert, und das wichtige Update zum Freihandelsabkommen mit China weiterhin in der Schwebe: Aussenhandelsorientierte Schweizer Unternehmen tun gut daran, ihre Absatz- und Beschaffungsmärkte zu diversifizieren.
FREIHANDEL – Der Merkantilismus mit seinen zerstörerischen Auswirkungen ist zurück. Er sieht vor, dass die inländische Wirtschaft – ausser bei der Beschaffung von Rohstoffen – möglichst autark zu funktionieren hat. Ein Blick auf diese alte Denkweise in neuer Verpackung.
Schweiz–China – Hat Washington mit seinen Zöllen die Schweiz in die offenen Arme Pekings weggestossen? Die Schweizer Aussenwirtschaftspolitik ist auf der Suche nach einer Antwort.
FHA SCHWEIZ–MALAYSIA – Zum Portfolio der Freihandelsabkommen (FHA) der Schweiz gehören nun – inkl. der EU‑27 – 78 Länder bzw. Territorien. Den neuesten Erfolg feiert die Schweizer Handelsdiplomatie mit dem FHA mit Malaysia. Es trägt dazu bei, die Exportmärkte zu diversifizieren und so den internationalen Zollwirrnissen zu trotzen.
ZOLLSTREIT – Statt einer kopflosen Gegenreaktion, wie sie von der Linken gefordert wird, setzt die Schweiz auf rationales Handeln. Vorerst soll es keine Erhöhung der Zölle für Importe aus den USA geben. Stattdessen wird die Handelsdiplomatie aktiviert – und idealerweise Regulierung abgebaut.
Indien – KĂĽrzlich befĂĽrworteten National- und Ständerat das Freihandelsabkommen mit Indien. Einzigartig darin ist eine Klausel, welche die EFTA-Staaten zu Investitionen verpflichtet. Um auch den Schweizer KMU den Marktzugang zu erÂmögÂlichen, hat der sgv im Rahmen einer Wirtschaftsmission des SECO dem indischen Minister fĂĽr Commerce and Industry zwei Massnahmen vorgeschlagen.
Aussenhandel – Die internationale handelspolitische Verzahnung ist heute wohl so eng wie noch nie in der Geschichte. Doch geopolitisch steht die regelbasierte Welthandelsordnung vor dem Zerfall. Es gilt vermehrt das Recht des Stärkeren. Eine Lösung für die Schweiz liegt im Abschluss von Freihandelsabkommen.
FREIHANDEL – Die Schweizer Exporte nach Indien sind noch gering. Da das Land zu den grössten Wachstumsmärkten zählt, dürfte das Volumen in den nächsten Jahrzehnten jedoch substanziell zunehmen. Schub verleiht dabei das neue Freihandels-abkommen, welches nun im Parlament beraten wird.
EXPORTMÄRKTE – Die Dynamik der Schweizer Exporte in die USA hat den Handelsanstieg mit China übertrumpft. Während sich das Wachstum der Schweizer Exporte in die USA und nach Deutschland lange Zeit parallel entwickelte, sind ab 2011 die Warenausfuhren in die USA davongezogen. Die Flaute im deutschen Markt kann damit nur teilweise kompensiert werden.
FREIHANDEL – Einige bejubeln es als revolutionär. Andere begegnen ihm mit Skepsis. Nach über 16 Jahren und 21 Verhandlungsrunden ist das Freihandelsabkommen mit Indien unter Dach und Fach. Doch was ist dessen Nutzen?
SCHWEIZ–EU – Machtverschiebungen prägen aktuell das Weltgeschehen. Wie stark ist die Europäische Union noch? Und wie soll sich die Schweiz im Umgang mit den neuen Realitäten positionieren?
IGNAZIO CASSIS – Der Bundesrat sprach über das Verhandlungsmandat zwischen der Schweiz und der EU. Das Ziel sei, dass es keine fremden Richter und keine Unterwanderung unserer Sozialsysteme gebe.
SCHWEIZ–EU – Als Sozialpartner ist der Schweizerische Gewerbeverband in die Weiterentwicklung des Verhältnisses Schweiz–EU eingebunden. Nach Konsultation seiner Mitglieder wird er zum Entwurf des Bundesrates für ein Mandat für Verhandlungen mit der Europäischen Union (EU) Stellung nehmen.
Innenpolitische Massnahmen zum EU-Vertragspaket: Irreführende Berichterstattung des SRF
Massnahme 14: Zwängerei der Gewerkschaften schwächt den liberalen Arbeitsmarkt
Klares Nein des Gewerbes zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»
Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur muss Bedürfnisse der KMU berücksichtigen
Unverantwortliche Klimafonds-Initiative: NEIN zu Steuererhöhungen und mehr Schulden!
Bundesrat Pfister fordert breites Sicherheitsverständnis und schnelle Aufrüstung