Flexibilität ist ein strategischer Vorteil
Neuausrichtung – Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um Fluktuation zu reduzieren und verfügbare Talente zu gewinnen, müssen Arbeitgeber verstehen, worauf es Kandidaten wirklich ankommt.
Neuausrichtung – Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Um Fluktuation zu reduzieren und verfügbare Talente zu gewinnen, müssen Arbeitgeber verstehen, worauf es Kandidaten wirklich ankommt.
Vorreiter – Der Kanton Aargau hat das interinstitutionelle Netzwerk «Kooperation Arbeitsmarkt» lanciert. Stellensuchende mit erschwerten Voraussetzungen erhalten dadurch dauerhaft Zugang zum Arbeitsmarkt. Bundesrat Beat Jans liess sich vor Ort die Vorreiterrolle des Kantons bei der Integration zeigen.
Umfrage – Die Schweizer Arbeitgeber blicken mit grösserer Zurückhaltung auf das zweite Quartal 2026: Es findet ein Rückgang der Einstellungsabsichten statt. Das zeigt der Beschäftigungsausblick der ManpowerGroup. Die Umfrage offenbart zudem strukturelle Probleme bei der Einführung von KI.
Statistik – Die demografische Alterung der Schweiz schreitet schneller voran. Die Geburtenhäufigkeit ging 2025 im vierten Jahr in Folge zurück. Auch der internationale Wanderungssaldo war rückläufig.
Berufsbildung – In den nächsten Wochen und Monaten tritt bei vielen Jugendlichen der Berufswahlprozess in eine entscheidende Phase. Sie befassen sich mit ihrer Zukunft und den Möglichkeiten, die die Berufsbildung bietet. Vom 4. bis 8. Mai 2026 findet die nationale Woche der Berufsbildung statt. Lernende und künftige Lernende sprechen mit Berufsleuten über Karrieren.
Wiedereingliederung – Zwischen 2020 und 2026 setzten 22 Kantone 35 Projekte zur Wiedereingliederung von erschwert vermittelbaren und älteren Arbeitslosen um.
Studie – Laut dem Workmonitor 2026 des Personaldienstleisters Randstad zeigt der Schweizer Arbeitsmarkt einen bemerkenswerten Optimismus. Die Studie bestätigt zudem, dass die traditionelle lineare Karriereleiter ausgedient hat, und ortet beim Thema KI eine strategische Lücke.
«10-MILLIONEN-SCHWEIZ» – Mit sehr grossem Mehr hat die Gewerbekammer des SchweiÂzeÂrischen Gewerbeverbandes sgv die Nein-Parole zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (NachÂhaltigÂkeitsÂinitiative)» beschlossen. Zu gross sind die BefĂĽrchtungen, die benötigten FachÂkräfte kĂĽnftig nicht mehr finden zu können.
ARBEITSMARKT – Gewerbe- und Arbeitgeberverband bieten in Zusammenarbeit mit dem Bund drei Webinare à 45 Minuten zum Thema «Anstellung von geflüchteten Ukrainern» an.
Berufsbildung – Alle beruflichen Grundbildungen werden mindestens alle fünf Jahre überprüft. Das SBFI hat im letzten Jahr 43 neue oder revidierte Berufe erlassen. Neu gibt es den Beruf AI Business Specialist.
Berufsbildung – Der Wohnort beeinflusst den Zugang zu Lehrstellen. Das zeigt eine neue Studie der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB. Rund 95 Prozent der Jugendlichen haben für ihre Lehrstellensuche Zugang zu über 100 der total rund 250 Lehrberufe in der Schweiz.
LOHNKONTROlLEN – Der Gewerbeverband lehnt sämtliche Verschärfungen ab. Lohnkontrollen machen insbesondere bei kleinen Firmen keinen Sinn, da sich kaum wirklich vergleichbare Fälle finden werden.
KMUconnect – Am 19. März findet in Zürich erstmals das KMUconnect-Forum statt. Dort werden mit KMU-Vertretern praxisnahe Lösungen erarbeitet, wie sie das Potenzial der Generation 50 plus besser nutzen können. Claudia Bally, Initiantin von KMUconnect und Geschäftsführerin des Arbeitgebernetzwerks focus50plus, im Gespräch mit Roman Sonderegger, CEO Helsana AG.
Beschäftigungsprognose – Die Einstellungsabsichten von Schweizer Arbeitgebern bleiben insgesamt stabil. Der Rückgang ist am deutlichsten bei den grössten Unternehmen des Landes zu beobachten, wo sich die Prognose deutlich abgeschwächt hat.
SECO-Zahlen – Mit einem Jahresdurchschnitt von 2,8 Prozent lag die Arbeitslosenquote 2025 auf ihrem langjährigen Durchschnittswert. Gleichzeitig verzeichnet die ALV ein Defizit von 0,32 Milliarden Franken.
Lohnstrukturerhebung 2024 – Die allgemeine Lohnpyramide hat sich zwischen 2008 und 2024 kaum verändert. Der Medianlohn einer Vollzeitstelle in der Gesamtwirtschaft (privater und öffentlicher Sektor) belief sich im Jahr 2024 auf 7024 Franken brutto pro Monat.
höhere Berufsbildung – Vier Jahre nach dem Abschluss haben über 40 Prozent der Absolventen der höheren Berufsbildung eine Kaderfunktion inne oder gehören der Unternehmensleitung an.
AUS- UND WEITERBILDUNG – Berufsbildung muss zur Arbeitsmarktfähigkeit führen. Diese Forderung des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv wird nun durch einen Bericht des Bundesrates bestätigt.
SERVICE-CITOYEN-INITIATIVE – Gut gemeint ist nicht unbedingt sinnvoll: Der Schweizerische Gewerbeverband sgv lehnt die Service-citoyen-Initiative» ab. Die Herausforderungen für die Wirtschaft – und insbesondere die KMU – wären klar zu gross.
ASAL 2.0 – Nach über 30 Jahren erhält die Arbeitslosenversicherung ein neues, modernes Auszahlungssystem. Damit werden die Grundlagen für eine stabile, effiziente und zukunftsfähige Leistungsabwicklung geschaffen.
Kurzarbeit – Der Bundesrat verlängert die Höchstbezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung auf 24 Monate. Denn die Unternehmen in der Schweiz stehen vor zunehmenden Herausforderungen.
ABSTIMMUNG – Die JUSO-Initiative für eine gigantische Erbschaftssteuer ist selbst dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund zu radikal. Er hat sehr kryptisch Stimmfreigabe beschlossen. Auf den Punkt gebracht, befürchtet er wohl den Verlust von Arbeitsplätzen.
BERUFSBILDUNG – Verschiedene Deutschschweizer Kantone sind derzeit daran, Berufsbildungsfonds zu prüfen oder gar einzuführen. Eine Koordination mit den nationalen Branchenfonds ist zwingend, weil ansonsten die Zielsetzung der Förderung der Berufsbildung verfehlt werden könnte.
Unternehmensentlastung: «Bereichsstudien» genügen nicht – es braucht eine Regulierungsbremse
Frischer Wind im Schweizerischen Gewerbeverband: Drei neue Mitglieder im Vorstand
Klares Nein des Gewerbes zur Ernährungsinitiative
KMU brauchen verlässliche Rahmenbedingungen bei der Kreditvergabe
Konzernverantwortungsinitiative 2.0 – Statt die Wirtschaft anzukurbeln, wird neue Bürokratie aufgebaut
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