Publiziert am: 19.10.2018

Zuckerbrot und Peitsche

UMWELTTECHNIK – China ist die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt. Doch das Land der Mitte ist auch der grösste Umweltverschmutzer auf dem Planeten. Die Regierung setzt nun auf einen Mix von Massnahmen, um den Trend umzukehren.

Chronische Luft- und Wasserverschmutzung, wachsende Abfallberge sowie die Folgen des Klimawandels sind der Preis, den China für das seit Jahren stetige Wirtschaftswachstum zahlt. Um diesen Trend umzukehren, setzt die Regierung in Peking auf ein vielfältiges Set von Massnahmen: Einerseits gibt es Förderprogramme für Anbieter von Umwelttechnologien, und andererseits harte Strafen für Industrieunternehmen, die zu viele Schadstoffe ausstossen.

Sanktionen als Peitsche und…

Bis zu 100 000 Yuan Renminbi (umgerechnet knapp 15 000 Franken) am Tag müssen Industrieunternehmen bezahlen, die mehr CO2 ausstossen als im Umweltschutzgesetz erlaubt. Uneinsichtigen Unternehmen kann die Regierung überdies die Produktion lahmlegen.

Beide Regeln finden in der Praxis Anwendung: Immer wieder werden Fabriken vorübergehend geschlossen, weil sie zu viele Schadstoffe ausstossen. Das trifft auch Schweizer Unternehmen, die mit chinesischen Firmen Geschäftsbeziehungen unterhalten. Denn wenn lokale Zulieferer von den Behörden sanktioniert oder verlangsamt werden, kommt es zu Verzögerungen in der Lieferkette.

Daneben finden viele Kontrollen statt. Diese fallen je nach Branche und Provinz unterschiedlich aus. Beim Erstbesuch kommen die Umweltbeamten nach vorheriger Anmeldung in den Betrieb. Dort prüfen sie Anlagen und messen Ausstosswerte. Entsprechen diese dem gewünschten Standard und werden die Grenzwerte eingehalten, erhalten die Betriebe ein offizielles Schreiben vom Umweltamt. Darin wird bestätigt, dass alles in Ordnung ist. Finden die Beamten hingegen Regelverstösse, werden die Betriebe ermahnt und gebüsst. Sie müssen dann mit unangekündigten Inspektionen rechnen.

…Investitionen als Zuckerbrot

Doch China kann auch anders. Bereits im aktuellen Fünfjahresplan hatte die Regierung Umwelttechnologien als Kerntechnologien definiert. Diese sollen sowohl im Inland entwickelt als auch importiert werden. In diesem Rahmen ergeben sich Geschäftschancen – namentlich für Schweizer KMU, die bereits heute erfolgreich in China wirtschaften.

Beispiele für Umwelttechnologien, die China mit Zutun von Schweizer KMU entwickeln will, sind: CO2-Ausstoss mit Hilfe von Ventilatoren einsaugen und sie in Düngemitteln konvertieren; den Anteil der erneuer­baren Energien am Strommix von heute 11 auf 20 Prozent erhöhen; Gebäude mit Hilfe der warmen Abluft von Rechenzentren heizen; oder etwa mehr Holz in Betonkonstruktionen integrieren.

«WER ZU ­DRECKIG ­PRODUZIERT, ­RISKIERT, DASS ­SEINE ­PRODUKTION ­LAHMGELEGT WIRD.»

Die Regierung ist bereit, bis zum Jahr 2020 um die 500 Millionen Dollar darin zu investieren. Schon heute meldet China mehr Patente in der Umwelttechnologie an als jeder andere Wirtschaftsraum – vor Japan, den USA und der EU.

Import-Expo im November

Gerade um ausländische, auch Schweizer Unternehmen, anzusprechen, organisiert das Land eine Import-Expo. Vom 5. bis zum 10. November treffen sich Exportinteressenten in Shanghai. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Anlass organisiert wird. Verantwortlich dafür zeichnen die höchsten Ebenen der Staats- und Parteiführung.

Henrique Schneider, Stv. Direktor sgv

Weitere Informationen:

www.s-ge.com/de/article/global-opportunities/20183-c6-ciie-china

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