Publiziert am: 24.01.2014

Ottmar Hitzfeld begeisterte das Gewerbe

GEWERBLICHE WINTERKONFERENZ – Sportlicher Endpurt mit Ottmar Hitzfeld – der (Noch-) Trainer der Fussballnationalmannschaft übertrug sein Erfolgsrezept auf Wirtschaft und Gewerbe. Zum Abschluss von «Klosters 2014» einige Impressionen.

Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der erfolgreichen 65. Gewerblichen Winterkonferenz wurden auf der Madrisa, dem Hausberg von Klosters, von einem ganz speziellen Gast begrüsst: Ottmar Hitzfeld, (Noch-) Trainer der Fussballnationalmannschaft, setzte als krönenden Abschluss das Erfolgsmodell Schweiz in einen etwas ungewöhnlichen Kontext. Er wurde dabei vom SF-Moderator Sascha Ruefer in die Zange genommen.

«Ich bin immer für meine Spieler eingestanden.»

Der erfolgreichste und beliebteste Fussballtrainer, der übrigens am 12. Januar seinen 65. Geburtstag feierte, erzählte Müsterchen und Anekdoten aus seinem Leben als Fussballspieler und Trainer. Dabei streifte er Stationen wie den Einstieg als Fussballer beim FC Basel, den harten Anfang als Trainer beim Sportclub Zug, seine Burn-out-Phase und den schweren Abschied vom FC Bayern. Angesprochen wurde auch die aktuelle intensive Vorbereitungsphase für die WM in Brasilien in diesem Sommer. Es sei für ihn ein Privileg, die Schweizer Nationalmannschaft an die WM zu begleiten. «Für mich ist die Planung der WM und die WM selbst ein spannendes Erlebnis und gleichzeitig der krönende Abschluss meiner Karriere», so Hitzfeld, der gut mit dem grossen Erwartungsdruck umgehen kann.

Parallelen in Sport und Wirtschaft

Mit seiner Lebendigkeit und Authentizität verstand es der ehemalige UEFA-Trainer des Jahres meisterlich, sein Publikum aus Gewerbe und Wirtschaft zu begeistern. Dabei schlug er geschickt und charmant den Bogen vom Sport zur Wirtschaft: «Ich habe meine Spieler gegen aussen immer geschützt und bin für sie eingestanden. Intern habe ich aber Klartext gesprochen», betonte Hitzfeld. «Es ist wichtig, dass man alle Spieler gleich und respektvoll behandelt.» Diese Regel gelte nicht nur für den Sport, sondern auch für die Wirtschaft, die Betriebe und ihre Mitarbeiter, setzte sgv-Präsident Jean-François Rime den Schlusspunkt der diesjährigen Gewerblichen Winterkonferenz. Corinne Remund